Rauszeit

Eine wunderbare Woche liegt hinter uns. Bei strahlendem Sonnenschein wurden wir daran erinnert, was für eine fabelhafte Zeit der Sommer doch ist. Fast jeder hat gute Laune, alles läuft unbeschwerter und endlich kann man wieder barfuß laufen. Tage ausgenutzt von der ersten bis zur letzten Minute. So fühlten sich die letzten Tage an. Morgens den ersten Kaffee auf dem Balkon und dann nur noch raus. In die Natur und ans Wasser. Denn dort fühlen wir uns einfach immer wohl.

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So wurden unsere Rucksäcke mit Proviant gepackt und voller Vorfreude geschultert. Ob See oder Fluss: Mit Wasser lässt sich einfach so viel anfangen. Steine werfen, planschen, Eimer befüllen und wieder leeren, ein schnelles erfrischendes Bad, nach dem man sich immer so gut fühlt. Wir haben Rindenschiffe auf die Reise geschickt und die kreischenden Vögel am Himmel beobachtet. Sind barfuß durchs Wasser gewatet und haben die Füße anschließend in der Sonne trocknen lassen und von den Bäumen aus die Berge am Horizont bestaunt.

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Zum Abschluss des Tages wurde dann fleißig Holz gesammelt und ein Lagerfeuer entfacht. Ich kann mir kein schöneres Ende für solche Tage vorstellen, auch wenn man danach immer wie ein geräucherter Aal riecht. Das Knistern des Feuers ist Musik in meinen Ohren, die noch nachklingt, auch wenn ich schon wieder in meinem Bett in der Stadt liege.

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Was die beste Begleitung für ein Lagerfeuer ist? Eindeutig: Stockbrot! Erst wird der Teig um den selbst geschnitzten Stock gewickelt und dann sitzt man einfach da und wartet. Wenn man großes Glück hat, dann haben Freunde entweder die Gitarre oder die Mundharmonika von Oma dabei und man kann den Tönen Lauschen und den Blick in den Flammen verlieren. Seufz.

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Weil es die letzten Tage so besonders schön und lecker war, hier mein liebstes Stockbrot Rezept. Gefunden übrigens im Buch „The Great Outdoors“, welches ich euch auch sehr empfehlen kann.

 

Stockbrot für glückliche Draussen-Zuhause-Momente:

Ergibt 6-8 Stockbrote:

  • 150g Quark
  • 3EL Milch
  • 5EL Rapsöl
  • 1 Ei
  • 300g Mehl
  • 3TL Backpulver (geht auch gut ohne)
  • 1/4 TL Salz
  • Gehackter Rosmarin

Süße Variante: Statt Salz einfach Zimt und Zucker in den Teig rühren.

Quark, Milch, Öl und Ei gut verrühren. Anschließend das Mehl, Backpulver und Salz  unterrühren und zu einem glatten Teig verarbeiten. Nach Belieben Rosmarin in den Teig geben. Gekühlt hält er sich mehrere Tage.

 

 

 

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Susanne sagt:

    Herrlich! Abgespeichert! Rauszeit Fernweh!

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