Auszeit

Ein bisschen verspätet, aber besser spät als nie, will ich euch noch von meiner kleinen Auszeit in Bad Gastein berichten und euch diesen Ort für den nächsten Kurztrip in die Alpen unbedingt ans Herz legen.

Von München aus starteten wir (der erste Mädelsurlaub ohne Kind seit der Geburt!!) und konnten, dank voller Autobahn am Irschenberg, gleich mal eine kleine Pause einlegen, um bei der Dinzler Kaffeerösterei den besten Autobahnkaffee weit und breit zu genießen. So stellt sich gleich ein Urlaubsgefühl ein, denn der Weg ist das Ziel. Mit guter Musik fuhren wir also gemütlich weiter, um abends endlich in Bad Gastein anzukommen.

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Hier kommen wir aus dem Staunen nicht mehr raus. Man fühlt sich wie in einer anderen Zeit gelandet. Imposante Gebäude umrahmt von den Bergen und mitten durch den Ort rauscht der Wasserfall, den wir sogar von unserem Zimmer aus hören können. Wer den Film vom Grand Budapest Hotel kennt, weiß von was für Gebäuden ich rede.

Genächtigt haben wir im Hotel Regina, welches sehr liebevoll von Olaf und Jason geführt wird. Die Einrichtung und vorallem den Blick aus dem Hotel, werde ich so schnell nicht mehr vergessen. Für uns war es der perfekte Ort, um den Plan, morgens auszuschlafen, anschließend gemütlich zu frühstücken und uns tagsüber ohne große Pläne einfach treiben zu lassen, in die Tat umzusetzen.

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So ganz ohne Wanderung in den Bergen geht es aber nicht und deshalb zogen wir Samstags los, um dem Reedsee einen Besuch abzustatten. Von Prossau aus ging es über Stock und Stein steil bergauf dem Ziel immer näher. Die Sonne brannte mächtig vom Himmel, aber der Anblick des Sees entschädigte uns für jede Anstrengung. Solltet ihr im Gasteiner Tal unterwegs sein, kann ich euch diese Tour nur empfehlen. Wichtig: Nehmt unbedingt genügend Proviant und auch Getränke mit, da es unterwegs keine Einkehrmöglichkeit gibt.

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Am Abend saßen wir müde und erschöpft, aber sehr glücklich vor einem Teller mit den besten Burgern seit langem. Eigentlich war der Plan, im hoteleigenen kleinen Kino noch einen Film zu schauen, doch draußen tobte ein Gewitter und das ist in den Bergen oft Kino genug. So lagen wir gemeinsam im Bett und beobachteten die Blitze vor dem Fenster, die den Himmel immer wieder hell erleuchteten. Gemütlicher kann ein Tag für mich kaum enden. Am Morgen ging das Naturschauspiel weiter und die umliegenden Gipfel waren in einem Meer aus Nebel verschwunden.

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Ach Bad Gastein, die Zeit war viel zu kurz. Wir werden wiederkommen, das ist klar wie Kloßbrühe. Denn es gibt hier noch so viel mehr zu entdecken, unsere Liste ist noch lang. BI

Bis zum nächsten mal – spätestens im Winter.

 

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