Allgäuer Bergsommer

Einen Teil der Familie im Allgäu zu wissen, macht mich sehr glücklich. Nicht nur, dass man bei Sehnsucht keine 600km fahren muss, um gemeinsam am Tisch sitzen zu können, nein, auch die Umgebung dort ist einfach ein Traum.

Was man im Allgäu so anstellen kann? Viel. Verdammt viel. Da unsere Zeit mal wieder begrenzt war, will ich nun ein paar Tipps für ein Wochenende rund um Fischen mit euch teilen.

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Da bei uns schon der Weg das Ziel ist, statteten wir dem Forggensee einen kurzen Besuch ab. Das kann ich nur empfehlen, denn die umliegenden Berge spiegeln sich wunderbar im glasklaren Wasser und eine kleine Autopause hat noch nie geschadet. Weiter ging es für uns nach Füssen. Dort kann man bei Bedarf im Outlet Center die Wandergarderobe noch etwas aufstocken. Falls ihr Jacken, Schuhe o.ä. für den Outdoor Bedarf sucht, lohnt es sich auf jeden Fall hier mal vorbeizuschauen. Für den halben Preis kann man immer mal wieder super Schnäppchen schlagen. Den Sport-Markt findet man auch in Sonthofen.

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Glückliche Kindergesichter kann man in Fischen an jeder Ecke beobachten. Der kleine Ort bietet so einiges. Ob Eisdielen, Spielplätze mit viel Platz zum Toben, Sandeln und Klettern oder einen Minigolfplatz. Hier ist sicher für jeden etwas dabei. Nicht zu vergessen ist natürlich auch der bekannte Eichhörnchenwald. Dort kann man viele handzahme Eichhörnchen in der freien Natur beobachten. Mitgebrachte Haselnüsse, am besten mit Schale, mögen die kleinen Gesellen sehr gerne. Mit ein wenig Geduld kommen sie dann angesprungen und fressen sogar direkt von der flachen Hand.

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Inmitten von Feldern, zwischen den Dörfern Reichenbach und Schöllang liegt ein kleiner Geheimtip: das Naturfreibad „Moorschwimmbad Reichenbach“.  Dort kann man nach einer Bergtour wunderbar den Tag ausklingen lassen. Während ein Teil im Wasser plantscht, können die Kinder sich auf dem Matschspielplatz so richtig austoben. Zum perfekten Tagesabschluss gibt es dann im Moorstüble für alle eine Berglimo, die wunderbar nach Heuwiesen schmeckt und natürlich noch allerlei andere Leckereien.

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Aber was wäre ein Besuch im Allgäu ohne eine Bergtour? Für mich gehört das inzwischen zum Pflichtprogramm, sonst war ich quasi gar nicht da. Dieses Mal war der Plan dem Rubihorn (1.957m) einen Besuch abzustatten.

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Startpunkt war für uns Reichenbach. Durch den Gaisalptobel geht es immer bergan bis man die Untere Richteralpe erreicht. Hier gab es auf dem Rückweg frische Buttermilch zur Belohnung. Von dort führt uns der Pfad weiter steil bergauf, bis sich hinter einer Bergkuppe endlich der Gaisalpsee vor uns ausbreitet. Ein Bad in dem Bergsee ist die beste Abkühlung nach dem anstrengenden Aufstieg. Vom See bis zum Gipfel sind es jetzt noch ca. 1,5 Std. Das Kind in der Kraxe hatte aber absolut keine Lust mehr und so verbrachten wir viel Zeit am See und sind mit einigen Pausen sehr langsam abgestiegen. Mit dem Rubihorn hab ich also noch eine Rechnung offen, die hoffentlich noch dieses Jahr beglichen wird.

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Ach, wir hatten eine wunderschöne Zeit und hätten auf jeden Fall noch länger bleiben können. Der nächste Besuch ist schon geplant und bis dahin freuen wir uns über den Allgäuer Bergsommer und unsere Erlebnisse.

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