Die grüne Stadtküche

Kochbücher und ich, eine nie endende Liebesgeschichte. Das Regal in der Küche wird regelmäßig mit Neuzugängen gefüttert und dieses ganz besondere Kochbuch ist ein bildgewaltiges Prachtexemplar. Jeder Jahreszeit wurde ein Kapitel gewidmet und schon beim Durchblättern will man sofort losziehen, um die nötigen Zutaten zu sammeln und später bei einem gemeinsamen Essen zu genießen.

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Um Taschen und Körbe zu füllen, muss es nicht immer der Gang in den Supermarkt sein. Nein, auch im Park kann Holunder geerntet werden oder im Wald ein Pilz nach dem anderen ins Körbchen wandern.

Genauso wie in der Natur gesammelt wird, lädt sie uns auch dazu ein, Pause zu machen. Radtouren ins Grüne und im Gepäck ein leckeres Picknick. Was gibt es besseres? Wie wäre es zum Beispiel mit Hirsesalat mit Spargel, Kohlrabi und Erdbeeren? Noms!

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Im Herbst steht das Schlehen ernten ganz oben auf meiner Liste. Die tiefblauen Kugeln sehen aus wie große Beeren und sollten erst nach dem ersten Frost gepflückt oder 24 Std in die Gefriertruhe gepackt werden. Dann haben sie ein wunderbares herbsüßes Aroma. Auf das Frühstück mit Pancakes und Schlehensirup freue ich mich jedenfalls schon jetzt sehr.

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Jedes Kapitel präsentiert eine ganz besondere Auswahl an Gerichten. Aromenvielfalt und ungewöhnliche Kombinationen machen neugierig auf den Geschmack der Gerichte. So will ich schon lange Pasta selbst herstellen und werde es diesen Winter wohl mal mit Emmer versuchen. Hat da von euch schon irgendjemand Erfahrungen gesammelt? Auch was eine Nudelmaschine angeht?

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Über 50 vegetarische und vegane Gerichte, 30 hausgemachte Basics und viel Wissenswertes über alte Gemüsesorten. Das und vieles vieles mehr findet ihr in dem neuen Kochbuch des Blogs „Food with a View“.

Ich bin nun in der Küche und widme mich meiner Schokoladen-Avocado-Tarte ohne Backen. Habt es fein!

Das Buch „Die grüne Stadtküche“ ist im Knesebeck Verlag erschienen. Dort liegt auch das Copyright für die Bilder.

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Auch an dieser Stelle nochmals lieben Dank für diese schöne Rezension! Wir freuen uns sehr, dass Dir unser Buch so gut gefällt. Wir freuen uns ebenfalls schon auf die Schlehenernte – auch Dir viel Sammelglück :-).

    Zu Deiner Frage zum Thema Nudelmaschine: Wenn Du das Nudelrollen erstmal ausprobieren willst, geht das auch (mit etwas Geduld und auf einer gut gemehlten Arbeitsfläche) mit einem Nudelholz. Zum Nudelschneiden eignet sich dann ein (ebenfalls gemehltes) Pizzarad, falls Du kein spezielles Nudelrad hast. Als Maschine haben wir eine einfache mechanische Handkurbelmaschine mit einer Spaghetti- und einer Fettucine-Walze. Je nachdem, wie oft und wie viel Pasta du machen möchtest, reicht das für den Anfang eigentlich völlig aus. Wichtig sind eine stabile und schwere Qualität.

    Noch ganz viel Vergnügen mit dem Buch und liebe Grüße von uns :-).

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