Unterwegs in der Sächsischen Schweiz

Wochenendausflüge sind meine liebsten Ausflüge. Besonders wenn man die Lieblingsmenschen im Gepäck hat. Schon lange stand die Sächsische Schweiz auf meiner Liste und nachdem ich dank des Wanderlust Buches wieder daran erinnert wurde, machten wir ziemlich kurzfristig Nägel mit Köpfen und buchten uns eine kleine gemütliche Hütte in Tschechien, nahe der Grenze. Abends konnten wir dort gemütlich vor der Hütte am Lagerfeuer Grillen und den Tag bis zur letzten Minute an der frischen Luft verbringen.

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Die Auswahl an Wandermöglichkeiten scheint endlos, denn der wunderschöne Malerweg führt ganze 112km durch die Sächsische Schweiz. Auf beiden Seiten der Elbe schlängelt er sich durch das Elbsandsteingebirge. Da der Weg in acht Etappen geteilt ist, die jeweils zwischen 11 bis 17km lang sind, konnten wir in den zwei Tagen leider nur einen Bruchteil der Gegend erkunden. Daher steht fest: Wir kommen wieder. Am liebsten im Herbst, denn dann leuchten die Bäume in den schönsten Herbstfarben.

Natürlich wollten wir den wohl bekanntesten Aussichtspunkt, die Basteibrücke, nicht verpassen. Wer hier allerdings erwartet, den Blick in Ruhe genießen zu können, der hat weit gefehlt. Ich war sehr enttäuscht, da ich mir alles ein bisschen weniger touristisch vorgestellt hatte. Würstchenstand an Café, Highheels an Sandalen mit Socken … Trotzdem kann man hier den Lauf der Elbe im Tal verfolgen und hat einen guten Blick auf das Liliensteinplateau und die Festung Königstein.

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Durch die Schwedenlöcher sind wir anschließend zurück an die Elbe gewandert. In der Schlucht war deutlich weniger los und das satte Grün der Pflanzen lies die Umgebung regelrecht leuchten.

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Am Rande des Malerweges kann man wunderschöne kleine Dörfer und Städte entdecken. Von Schmilka habe ich schon einiges gelesen und so stand der Besuch des Dorfes ganz oben auf meiner Liste. Hier wurden wir nicht enttäuscht und haben die Zeit im Biergarten der Historischen Mühle mehr als genossen. Seit 2012 dreht sich das Mühlrad hier wieder täglich und in der Bäckerei nebenan kann man das gemahlene Mehl und andere Köstlichkeiten direkt kosten und kaufen.

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Wer weiß, vielleicht nächtigen wir bei unserem nächsten Besuch einfach hier und schlafen mit der Musik des klappernden Mühlrades ein.

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