WILDHOOD Store

Darf ich vorstellen? Sie haben nicht nur ein wunderschönes Büro in Kreuzberg, fahren mit einem Lastenrad durch Berlins Straßen, sind beide glückliche Besitzerinnen eines VW-Busses und stolze Mamas. Aber das Wichtigste: Rike und Antje sind die Gründerinnen des WILDHOOD-Store. Ein Online-Concept-Store für ausgewählte Outdoor-Waren.

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Ich weiß nicht mehr, wo ich das erste mal vom WILDHOOD-Store gelesen habe, aber dann war es direkt Liebe auf den ersten Blick. Selten habe ich einen Online-Store entdeckt, in dem ich wirklich alles kaufen könnte. Die beiden wecken Lust auf Draußen Sein, machen Mut, mehr Abenteuer in der Natur zu erleben und bieten genau dafür die passenden Begleiter. Ob unterwegs in der Stadt, am Wasser, in den Bergen oder im Bus. Da ist für jeden mit Sicherheit was dabei. Und es müssen nicht immer die großen Expeditionen sein, manchmal wartet das Abenteuer direkt vor der Tür und wer weiß, vielleicht braucht man für das nächste Picknick einfach ein Taschenmesser und das passende Geschirr für die wilde Küche.

Ich durfte die Beiden mit Fragen löchern:

Draussen Zuhause  x WILDHOOD Store

Erzählt doch mal, wer hinter den Kulissen des WILDHOOD-Storee steht? Wer seid ihr und wer von euch fährt den gelben Bulli? Und für was steht „WILDHOOD“?

Hinter WILDHOOD stehen wir, Antje und Henrike, Freunde seid ewig. Henrike fährt den gelben Bus, Antje einen grünen. Beide mit zwei Kindern, die von Natur aus gerne draußen sind. Wir leben in Berlin-Kreuzberg, also mittendrin im Großstadt-Gewusel. Unter der Woche ist das meist praktisch und toll, weil alles nah beieinander ist, doch am Wochenende müssen wir raus. Und dieses “raus” kann für uns vieles sein: raus vor die Tür, raus in den Park, raus aufs Land, raus in den Wald, raus in die Berge, raus ans Meer, einfach raus. Denn das wahre Leben findet für uns im Freien statt, Abenteuer warten stets an der nächsten Ecke! Und dafür steht auch WILDHOOD.

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Wann und wie kamt ihr denn auf die Idee, den Shop zu gründen?

Antje: Als ich mit meiner zweiten Tochter 2014 in Elternzeit war, entdeckte ich das Buch “The Outsiders” und wusste im selben Moment, dass ich diese Idee des “new outdoor Movement’ in einen Concept Store verwandeln will. Bei einem gemeinsamen Kaffee mit Rike an einem der letzten schönen Sommertage entschieden wir, dieses Abenteuer gemeinsam zu wagen. Wir kennen uns von der Bauhaus-Universität in Weimar, wo wir zusammen Mediendesign studiert haben.

Rike: Nach dem Studium haben sich unsere beruflichen Wege zunächst getrennt, aber seit 2 Jahren haben wir ein superschönes Büro in Kreuzberg, zusammen mit dem Fotografen Marcus Nyberg, der auch viele unserer Bilder macht. Mittlerweile sind wir beide Eltern, haben jeder eine vierköpfige Familie – und Camper Vans 🙂 Mit dem Familienleben kam der Wunsch, mehr Zeit draußen zu verbringen und die laute Stadt am Wochenende zu verlassen.

Antje: So haben wir im Herbst 2015 unseren Online Concept Store gegründet. Bei uns geht es um Natur, Camping, Wandern, Vanlife, Radfahren und viele andere Dinge, die man draußen machen kann, auch einfach Picknicks im Park. Dafür suchen wir essentielle Dinge zusammen, die jeder im Gepäck dabei haben sollte. Dinge, die einen im Freien nicht im Stich lassen, die man aber auch im Alltag gut gebrauchen kann.

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Die Produktpalette ist so vielseitig und ich frage mich immer wieder: We findet ihr eure Produkte, wo sammelt ihr Inspiration und was ist euch bei der Auswahl der Dinge und Firmen besonders wichtig?

Rike: Es ist lustig, weil so viele uns diese Frage stellen, dabei haben wir den Punkt “nach neuen Produkten suchen” eigentlich nie im Kalender stehen. Es ist eher so, dass die Dinge zu uns kommen, weil wir ähnliches schon im Store haben, viele Labels sich untereinander kennen und wir so, gerade auf Instagram, fast automatisch zu Leuten finden, die wir entweder schon lange großartig finden oder auf Produkte stoßen, die im Shop noch fehlen. Tatsächlich kommen aber auch viele kleine Labels auf uns zu und fragen, ob wir sie nicht mit ins Programm nehmen wollen.

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Antje: Inspiration finden wir natürlich auch in den Trips, die wir privat unternehmen. Ich war zum Beispiel im Sommer vier Wochen in Norwegen unterwegs. Da schaue ich dann auch, was es dort so gibt. Instagram ist für uns Profi-Trüffelschweine wirklich ein Segen – es vergeht kaum ein Tag, an dem wir nicht ein tolles, neues Produkt finden. Ob es am Ende wirklich in unseren Shop kommt, ist trotzdem nicht sofort klar. Wir schauen schon genau, wer hinter dem Produkt steht, wie es produziert wird und welche Materialien verwendet wurden.

Was darf eurer Meinung nach in keinem Rucksack fehlen? Und welche Utensilien wappnen uns für jedes Großstadt-Abenteuer?

Ein guter Rucksack, der auch ein bisschen Regen abkann, ist schon mal ein guter Ausgangspunkt. Darüber hinaus haben wir immer ein (Opinel-)Messer dabei, sowie einen KeepCup, damit wir nicht auf To-Go-Becher angewiesen sind – in die kann man übrigens auch andere To-Go-Lebensmittel tun, wie Eis, Suppe oder Smoothies. Schön sind auch unsere Tücher von Wayda – die kann man als Decke für ein spontanes Picknick benutzen, Kinder damit zudecken oder sich eben als Schal umbinden, wenn es kühler wird. Darüber hinaus kommt es ein wenig darauf an, was wir so vorhaben – Trinkflaschen mit Wasser sind natürlich immer gut und ein kleines Notizbüchlein, für all das Wichtige, was man nicht ins Telefon tippen will. Gerade versuchen wir, Lunchboxen und Edelstahl-Strohhalme im Rucksack zu etablieren, damit wir (übrig gebliebenes) Essen in der Mittagspause nicht in Einwegverpackungen mitnehmen müssen.

5. Welches war das erste Produkt im Shop und was ist aktuell der absolute Bestseller?

Antje: An das erste Produkt kann ich mich gar nicht mehr erinnern, aber es war sicher etwas von Poler Stuff oder Topo Designs. Die waren eine der ersten Marken, die wir angefragt hatten – dicht gefolgt von Mokuyobi und P.F. Candle Co.

Rike: Die Leute lieben nachwievor das Buch von “The Rolling Home”, die Geschichte eines britischen Paares, das in einem umgebauten VW T4 durch Europa reist und ein “alternative living” lebt. Im Sommer haben wir unglaubich oft “Take me to the Lakes” verkauft – ein Buch, das Seen und Badestellen in Berlin und Brandenburg vorstellt. Zur Zeit läuft der Seilbahn-Adventskalender von Roadtyping richtig gut.

6. Es wäre so schön! Am besten natürlich in München. Wann öffnet endlich der erste Wildhoodstore offline seine Türen?

Antje: Ende Oktober ziehen wir endlich in neue Räume. Und ab Januar haben wir dann auch ein riesiges Schaufenster zur Verfügung. Da überlegen wir schon, was wir da genau machen können. Wir lieben unseren Store so, wie er ist. Aber im neuen Büro werden wir sicher auch einen tollen Showroom einrichten. Kunden können ja jetzt schon vorbeikommen und Bestellungen abholen oder Geschenke vor Ort einkaufen. Das wird dann noch besser funktionieren. Wir werden endlich den Platz und die Möglichkeiten haben, alles auszupacken und schön zu präsentieren. Seid gespannt!

Rike: Manchmal denken wir tatsächlich darüber nach, wie es wäre, auch in anderen Städten vertreten zu sein und gerade in München würde es großen Spaß machen – bei all dem Schönen drum herum – und ich habe sogar Freunde und Familie dort. Andererseits haben wir uns aber auch bewusst für einen Online-Shop entschieden und damit auch genug zu tun. Und das wollen wir ja auch richtig gut machen. Wir veranstalten ja ab und zu Pop-Up-Shops – vielleicht auch bald in München?!

7. Der Sommer ist gerade zu Ende gegangen, der Herbst in vollem Gange. Wo habt ihr die warmen Monate verbracht und wohin führt euch euer nächstes Abenteuer?

Rike: Ich bin eher so der Südeuropa-Typ und mag die Hitze, deswegen ging es dieses Jahr wieder mal an die französische Atlantikküste. Wir lassen uns immer Zeit mit dem Weg dahin und haben uns durchs Jura und an der Ardeche entlang treiben lassen, bis wir am Meer angekommen sind.

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Antje: Ich bin lustigerweise der Nordeuropa-Typ und bin diesen Sommer, wie schon oben erwähnt, vier lange Wochen in Norwegen unterwegs gewesen. Wir starteten mit der Fähre in Kiel und cruisten dann gemütlich von Fjord zu Fjord. Die genaue Route legen wir nie im Vorfeld fest, wir lassen uns lieber treiben und bleiben auch mal an einem Ort etwas länger, wenn es da schön ist. Rückzu haben wir noch Halt an der dänischen Nordseeküste gemacht. Das haben sich die Kinder explizit gewünscht – Badeurlaub mit Cold Water Surfing.

 

Rike: Im Herbst kann man aber auch so tolle Sachen machen, die eben nur dann möglich sind. Ich war gerade bei meiner Famile in Bayern – allein durch den Wald zu stapfen und Pilze zu suchen oder mit den Kids Blätter zu sammeln … da müssen wir gar nicht groß wegfahren, dass ist ja auch vor der Haustür wunderbar. Letztes Jahr waren wir um diese Zeit nochmal mit dem Bus in Südtirol, dort die letzten warmen Tage auf der Alm zu verbringen ist ein Traum.

Antje: Mein nächster größerer Ausflug wird mich ins Elbsandsteingebirge führen. Wir wandern dort regelmäßig mit der Familie und es gibt für jedes Alter und jede Motivation tolle Routen, sogar zum Klettern.

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